Diabetisches Fußsyndrom
Das diabetische Fußsyndrom zählt zu den häufigsten Komplikationen eines langjährigen Diabetes mellitus. Aufgrund von Durchblutungsstörungen und Nervenschäden heilen selbst kleine Verletzungen schlechter und können sich zu chronischen Wunden entwickeln. Eine frühzeitige, spezialisierte Behandlung ist entscheidend, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden.
Ganzheitliche Betreuung bei diabetischem Fußsyndrom
In unserer Praxis versorgen wir Patient:innen mit diabetischem Fußsyndrom umfassend und individuell. Wir ergreifen Maßnahmen, um die Wundheilung zu fördern, Infektionen zu verhindern und die Durchblutung nachhaltig zu verbessern. Dabei arbeiten wir interdisziplinär und beziehen Gefäßmedizin, Wundmanagement und ggf. operative Maßnahmen in die Behandlung ein.
Durch eine moderne Diagnostik, regelmäßige Kontrollen und individuell abgestimmte Therapien können wir das Risiko für Amputationen deutlich senken. Im Mittelpunkt steht stets die Erhaltung Ihrer Mobilität und Lebensqualität.
Indera J. Tirendra
Facharzt für Gefäßchirurgie und Phlebologie
Dr. M. Epping
Facharzt Chirurgie und Unfallchirurgie
Symptome des diabetischen Fußsyndroms
Das diabetische Fußsyndrom entwickelt sich in der Regel schleichend. Die ersten Anzeichen werden deshalb oft übersehen. Typisch sind trockene Haut, Druckstellen oder kleine Wunden, die ungewöhnlich langsam heilen. Auch Kribbeln, Brennen oder ein Taubheitsgefühl in den Füßen können auf beginnende Nervenschäden hinweisen.
Im weiteren Verlauf treten häufig Verfärbungen, Schwellungen oder Temperaturunterschiede zwischen beiden Füßen auf. Weil das Schmerzempfinden bei vielen Betroffenen reduziert ist, bleiben selbst tiefere Wunden manchmal unbemerkt.
So behandeln wir das diabetische Fußsyndrom
Die Therapie richtet sich nach Ausprägung und Ursache der Veränderungen. Das übergeordnete Ziel besteht darin, die Durchblutung zu verbessern, Infektionen zu vermeiden und Ihre Wundheilung zu fördern.
Wir stimmen die Behandlung stets individuell ab. Je nach Befund kommen moderne Wundauflagen, Entlastungstechniken, gefäßmedizinische Verfahren oder auch kleinere chirurgische Eingriffe zum Einsatz. Eine sorgfältige Reinigung und regelmäßige Kontrolle der Wunde sind dabei ebenso wichtig wie eine konsequente Blutzuckereinstellung.
Bei Bedarf wird die Therapie um gefäßchirurgische Maßnahmen ergänzt, etwa zur Wiederherstellung der Durchblutung.
Handeln Sie bei den ersten Anzeichen
Veränderungen an den Füßen sollten bei Diabetes immer ernst genommen werden. Eine frühzeitige Untersuchung hilft, Ihr individuelles Risiko richtig einzuschätzen und Wunden gezielt zu behandeln.
Bemerken Sie Anzeichen wie Druckstellen, Taubheitsgefühle oder schlecht heilende Wunden? Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zur Untersuchung und Beratung.
Oft gestellte Fragen
Welche Ursachen hat das diabetische Fußsyndrom?
Ein langjährig erhöhter Blutzuckerspiegel kann Blutgefäße und Nerven schädigen. Dadurch verschlechtert sich die Durchblutung, sodass Druck- oder Schmerzreize werden schwächer wahrgenommen werden. Selbst kleine Verletzungen können sich unbemerkt entzünden und heilen schlecht.
Woran erkenne ich ein beginnendes diabetisches Fußsyndrom?
Typische Frühzeichen bilden trockene Haut, Druckstellen, Risse oder kleine Wunden, die ungewöhnlich langsam abheilen. Auch Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Brennen in den Füßen weisen auf eine beginnende Nervenschädigung hin.
Wie häufig sollten die Füße kontrolliert werden?
Bei Diabetes ist eine regelmäßige Selbstkontrolle wichtig. Am besten wird diese täglich ausgeführt. Zusätzlich sollte einmal pro Quartal eine ärztliche Untersuchung erfolgen, bei Risikopatient:innen auch häufiger.
Was kann ich selbst tun, um Wunden zu vermeiden?
Eine tägliche Fußpflege, die sorgfältige Kontrolle auf Druckstellen und das Tragen passender, bequemer Schuhe sind entscheidende Faktoren. Barfußlaufen ist dagegen zu vermeiden. Außerdem sollten auch kleine Verletzungen ärztlich abgeklärt werden.
Wann ist eine Operation notwendig?
Zeigt sich die Durchblutung stark eingeschränkt oder muss abgestorbenes Gewebe entfernt werden, ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich. Das Ziel besteht darin, die Heilung zu sichern und eine Amputation zu verhindern.
Ist das diabetische Fußsyndrom vollständig heilbar?
Besteht bereits eine Nervenschädigung, lässt sich diese nicht rückgängig machen. Mit einer konsequenten Behandlung und einer guten Stoffwechseleinstellung können jedoch weitere Komplikationen vermieden und die Lebensqualität langfristig erhalten bleiben.
Zweitmeinung bei unklaren Befunden oder Therapieempfehlungen einholen
Die Behandlung des diabetischen Fußsyndroms erfordert viel Erfahrung und ein gutes Verständnis der zugrunde liegenden Gefäß- und Stoffwechselprobleme. Besteht Unsicherheit über den weiteren Behandlungsweg besteht, etwa hinsichtlich der Frage, ob ein Eingriff notwendig ist oder welche Therapieform die besten Heilungschancen bietet –, hilft Ihnen eine zweite Einschätzung, Klarheit zu schaffen.
Vereinbaren Sie gerne Ihren Termin zur Beratung.
Was Patienten über uns sagen
Gepostet auf Oliver BOTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Sehr guter Arzt in Gelsenkirchen. Vom Empfang über die Krankenschwester bis hin zu Dr Epping alles top.Gepostet auf Franko WhiteTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Alles Tip topGepostet auf Oktay KaradagTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Ich brauche keinen guten Chirurgen zu suchen ...,für mich ist Dr. Epping und Dr. Tirendra die besten i,n ihren Bereich ChirurgieGepostet auf Bibi HillemannTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Wurde heute Ambulant Operiert ....und bin sehr zufrieden....Arzt Top Helferinnen Top angst genommen sogar beim wieder anziehen geholfen ......einfach ein mega tolles Team DANKE DANKE