Diagnostik & Vorsorge

Eine genaue Diagnose ist die Grundlage jeder erfolgreichen Behandlung. In unserer Praxis steht dafür moderne Medizintechnik zur Verfügung, die wir mit unserer langjährigen fachärztlichen Erfahrung kombinieren. So können wir Gefäßerkrankungen und andere Veränderungen frühzeitig erkennen, oft bevor überhaupt Beschwerden auftreten.

Präzise Diagnostik und individuelle Vorsorge

Jeder Mensch weist ein anderes Risiko für Gefäß- oder Durchblutungsstörungen. Deshalb beginnen wir immer mit einer gründlichen Untersuchung und einem persönlichen Gespräch. Ultraschall, Doppler- und Duplexsonographie liefern uns dabei wichtige Informationen über die Gefäßstruktur und den Blutfluss.

Auf dieser Basis entwickeln wir individuelle Vorsorgekonzepte. Wir können so Risiken rechtzeitig erkennen und gezielt gegensteuern, beispielsweise bei einer familiären Vorbelastung, Diabetes oder Bluthochdruck. So lässt sich Ihre Gefäßgesundheit langfristig sichern und das Risiko für ernsthafte Erkrankungen deutlich senken.

Indera J. Tirendra
Facharzt für Gefäßchirurgie und Phlebologie

Dr. M. Epping
Facharzt Chirurgie und Unfallchirurgie

Doppler- und Duplex-Sonographie (Farb-Ultraschall) zur Untersuchung von Arterien und Venen

Der Ultraschall zählt zu den wichtigsten Methoden, um den Zustand von Arterien und Venen zuverlässig zu beurteilen. Mit der Doppler- und Duplex-Sonographie können wir Blutfluss, Gefäßdurchmesser und mögliche Engstellen ohne Belastung, Strahlung oder Kontrastmittel sichtbar machen.

Wir nutzen diese Untersuchung regelmäßig, um Durchblutungsstörungen, Thrombosen oder Gefäßverengungen frühzeitig zu erkennen. Das Verfahren ermöglicht uns nicht nur die Diagnose, sondern auch die gezielte Verlaufskontrolle nach Eingriffen oder Therapien. So behalten wir Ihre Gefäßsituation jederzeit im Blick und können Ihre Behandlungen individuell anpassen.

ABI-Messung (Knöchel-Arm-Index) zur Erkennung von Durchblutungs­stör­ungen

Die ABI-Messung stellt ein einfaches, aber sehr aussagekräftiges Verfahren zur Beurteilung der Durchblutung in den Beinen dar. Gemessen wird Blutdruck an Armen und Beinen und miteinander verglichen. Ein veränderter Wert weist auf mögliche Engstellen oder Verengungen der Beinarterien hin, häufig schon lange bevor Beschwerden spürbar sind.

In unserer Praxis setzen wir die ABI-Messung als Teil der Gefäßdiagnostik und Vorsorge ein. Sie hilft uns, Erkrankungen wie die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) früh zu erkennen und rechtzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten. Der Test ist schmerzfrei, dauert nur wenige Minuten und liefert wichtige Hinweise auf den allgemeinen Zustand Ihres Gefäßsystems.

Vereinbaren Sie Ihren Termin zur Gefäßdiagnostik

Liegen bei Ihnen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder familiäre Vorbelastungen vor, sollten Sie Ihre Gefäßgesundheit regelmäßig überprüfen lassen. Wir nutzen dafür moderne Untersuchungsverfahren wie Doppler-, Duplex- und ABI-Messung. 
Ihr Termin zur Gefäßdiagnostik hilft, Veränderungen früh zu erkennen und rechtzeitig gezielt gegenzusteuern.

Kapillarmikroskopie zur Diagnostik von Mikrozirkulations­störungen

Die Kapillarmikroskopie ermöglicht uns einen direkten Blick auf die kleinsten Blutgefäße, die sogenannten Kapillaren. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Beurteilung der Mikrozirkulation − also der Durchblutung in den feinsten Gefäßabschnitten. Veränderungen in diesem Bereich können frühe Hinweise auf Gefäßerkrankungen oder rheumatische Prozesse sein.

Die Untersuchung erfolgt schmerzfrei unter dem Mikroskop, meist am Nagelfalz der Finger. So können wir Struktur, Dichte und Flussverhalten der Kapillaren beurteilen. Die Ergebnisse helfen uns, Durchblutungsstörungen im Frühstadium zu erkennen und umgehend passende Behandlungsstrategien zu entwickeln.

Screening-Untersuchungen zur Früherkennung von Aneurysmen und Gefäßveren­gungen

Gefäßerkrankungen entwickeln sich meist schleichend und bleiben daher lange unbemerkt. Besonders Aneurysmen oder Gefäßverengungen verursachen anfangs kaum Beschwerden. Sie können aber ernsthafte Folgen haben, wenn sie unentdeckt bleiben.

Deswegen setzen wir auf gezielte Screening-Untersuchungen, um solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Mithilfe moderner Ultraschalltechnik können wir die Gefäßstruktur zuverlässig beurteilen und eine drohende Erweiterung oder Verengung rechtzeitig feststellen. Gerade bei Risikopatient:innen − etwa mit Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder familiärer Vorbelastung – ist die regelmäßige Vorsorge entscheidend, um Komplikationen vorzubeugen.

Oft gestellte Fragen

Bestehen bei Ihnen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen oder familiäre Gefäßerkrankungen, sollten Sie ihre Gefäßsituation regelmäßig überprüfen lassen. Auch bei Symptomen wie kalten Füßen, Wadenkrämpfen oder Schwellungen ist eine frühzeitige Untersuchung sinnvoll.

Beide Verfahren basieren auf Ultraschall. Die Doppler-Sonographie misst die Fließgeschwindigkeit des Blutes, die Duplex-Sonographie ergänzt diese Information um farbige Bilder der Gefäße. So können wir Engstellen oder Verschlüsse präzise erkennen.

Nein. Die Messung ist völlig schmerzfrei. Sie funktioniert ähnlich wie eine Blutdruckmessung, nur dass der Blutdruck zusätzlich an den Beinen gemessen wird, um die Durchblutung exakt beurteilen zu können.

Die Kapillarmikroskopie wird vor allem eingesetzt, wenn ein Verdacht auf Störungen der Mikrozirkulation besteht, zum Beispiel bei Raynaud-Syndrom oder rheumatischen Erkrankungen. Die Untersuchung liefert uns wichtige Hinweise auf Veränderungen, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind.

Wir empfehlen eine Ultraschalluntersuchung der Bauchschlagader bei Männern ab 65 Jahren sowie bei Menschen mit familiärer Vorbelastung oder langjährigem Bluthochdruck. Gerne beraten wir Sie individuell, ob ein Screening in Ihrem Fall sinnvoll ist.

Wie häufig eine Vorsorgeuntersuchung sinnvoll ist, hängt von Ihren persönlichen Risikofaktoren ab. In der Regel reicht eine Kontrolle alle ein bis zwei Jahre aus. Bei bestehenden Vorerkrankungen können häufigere Untersuchungen sinnvoll sein. Wir legen das Intervall individuell gemeinsam mit Ihnen fest.

Eine Zweitmeinung eröffnet neue Perspektiven

Unklare Befunde oder widersprüchliche Einschätzungen verunsichern viele Patient:innen. Gerade in der Gefäßdiagnostik lohnt es sich, die Ergebnisse noch einmal prüfen zu lassen, zum Beispiel bevor über einen Eingriff entschieden wird oder wenn Zweifel an der Notwendigkeit einer Behandlung bestehen.

Wir werten vorhandene Untersuchungsergebnisse sorgfältig aus. Bei Bedarf führen wir ergänzende Messungen durch, um die Situation eindeutig zu beurteilen. So erhalten Sie ein vollständiges Bild, auf dessen Grundlage Sie Ihre Entscheidungen sicher treffen können. 

Was Patienten über uns sagen

Weitere Leistungen

Unsere Sprechzeiten

MO09:30 – 12:00 | 14:00 – 16:15UHR
DI09:30 – 12:00 | 14:30 – 16:15UHR
MI09:30 – 12:00UHR
DO09:30 – 12:00 | 14:00 – 16:15UHR
FR09:30 – 13:30UHR

und nach Vereinbarung

Offene Sprechstunden

MO – FR09:00 – 10:00UHR

* für akute Verletzungen
* mit „Hausarzt-Vermittlungsfall-Überweisung“

VITA

  • 2001– 2007 Assistenzarzt an der Klinik für Thorax, Herz-und Gefäßchirurgie Universitätsklinikum Göttingen
  • 2007-2010  Assistenzarzt an der Klinik für Thorax-;Herz-und Gefäßchirurgie SHG Kliniken Völklingen ; Saarland
  • 2010-2013  Assistenzarzt an der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie, Herzzentrum Duisburg
  • 2013-2016  Facharzt und Oberarzt an der Klinik für Gefäß-und Endovaskuläre Therapie Augusta Krankenhaus Düsseldorf, Elisabeth Krankenhaus Recklinghausen und Helios Klinik Lengerich
  • 2016-2018  Leitender Arzt der Abteilung Gefäß- und Endovaskuläre chirurgie  Petrus Krankenhaus  in Wuppertal
  • Seit Januar 2019 niedergelassen in eigener Praxis

MITGLIEDSCHAFTEN

  • Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin
  • European Society for Vascular Surgery
  • Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V
  • Konvent der Leitenden Krankenhauschirurgen (2016-2018)
  • Netzarzt im „Prospernetz“ der Knappschaftsversicherung
  • Mitglied der QPG

VITA

  • 1990 Arzt im Praktikum in der Unfallchirurgischen Klinik im Bergmannsheil Gelsenkirchen Buer.
  • 1991 – 2000    Ausbildung und später Facharzt in der Chirurgie am Evangelischen Krankenhaus Gelsenkirchen. Facharzt für Chirurgie seit 1998, Zusatzausbildung Chirotherapie 1999.
  • 2000 – 2002    Fortbildung und Ausbildung zum Unfall- und Handchirurgen in der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Universität Münster, zunächst als Facharzt, später als Oberarzt. Erwerb der Zusatzbezeichnung Facharzt für Unfallchirurgie seit 2001.
  • 2002 – 2004    Leitender Oberarzt und Chefarztvertreter am Marienhospital Osnabrück (Lehrkrankenhaus der Universität Hannover) in der Klinik für Hand-, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie. Erwerb der Zusatzbezeichnung Handchirurgie 2004.
  • Seit Oktober 2024 Arbeit als angestellter Arzt in gleicher Praxis.

MITGLIEDSCHAFTEN

  • Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH)
  • Bund Deutscher Chirurgen (BDC)
  • Deutsche Gesellschaft für Arthroskopie
  • Bund niedergelassener Chirurgen (BNC)
  • Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Chirurgen (ANC)
  • Arbeitsgemeinschaft „Handtherapie im Ruhrgebiet“ (Gründungsmitglied)

Kontaktformular